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Artikel: Masturbation: Mythen, Fakten und Nebenwirkungen

a statue of a three headed dragon

Masturbation: Mythen, Fakten und Nebenwirkungen

Masturbation ist eine der häufigsten und natürlichsten Formen sexueller Self-Care. Ob gelegentlich oder regelmäßig, allein oder mit Partner*in, mit oder ohne Sexspielzeug – Selbstbefriedigung ist für viele Menschen ein ganz normaler Teil ihrer Sexualität. Und trotzdem ranken sich noch immer zahlreiche Mythen, Unsicherheiten und Halbwahrheiten um das Thema Masturbation.

In diesem Artikel schauen wir uns an, was wirklich hinter den häufigsten Mythen über Masturbation steckt, welche Ursachen und Motive Selbstbefriedigung haben kann und welche Nebenwirkungen der Masturbation realistisch sind – körperlich wie psychisch. Ziel ist es, dir fundierte Informationen an die Hand zu geben, damit du selbstbestimmt und ohne unnötige Sorgen mit deiner Sexualität umgehen kannst.

Inhalt

Mythen über Masturbation

Ein Märchenbuch

Mythos 1: Masturbation verursacht Akne, Haarausfall oder Blindheit.
Diese Vorstellung hält sich hartnäckig, ist aber medizinisch nicht haltbar. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Belege dafür, dass Masturbation Pickel, Haarausfall oder gar Blindheit verursacht. Solche Mythen über Masturbation stammen meist aus Zeiten, in denen Sexualität moralisch stark reguliert wurde und Angst als Abschreckung diente.

Mythos 2: Masturbation schadet der Fruchtbarkeit oder senkt Testosteron.
Auch das ist falsch. Masturbation hat keinen negativen Einfluss auf Fruchtbarkeit oder den Hormonspiegel. Ejakulation ist ein natürlicher Vorgang, der den Körper nicht „auslaugt“. Im Gegenteil: Regelmäßige sexuelle Aktivität kann Teil einer gesunden Sexualfunktion sein.

Mythos 3: Nur Singles masturbieren.
Viele Menschen masturbieren auch in erfüllten Beziehungen. Selbstbefriedigung ist kein Ersatz für Sex, sondern häufig eine Ergänzung. Sie kann helfen, Stress abzubauen, eigene Bedürfnisse besser zu verstehen und die Kommunikation in Partnerschaften zu unterstützen.

Mythos 4: Masturbation macht automatisch süchtig.
Masturbation an sich ist keine Sucht. Problematisch wird sie nur dann, wenn sie zwanghaft wird und den Alltag, Beziehungen oder das eigene Wohlbefinden beeinträchtigt. In solchen Fällen geht es weniger um die Handlung selbst als um den Umgang damit.

Fakten über Masturbation

eine Waage, auf der Fake News schwerer wiegen als Fakten

Masturbation ist normal.
Die große Mehrheit der Menschen masturbiert irgendwann im Leben. Selbstbefriedigung ist eine normale sexuelle Aktivität und weder krankhaft noch schädlich – vorausgesetzt, sie geschieht freiwillig und ohne Leidensdruck.

Es gibt gesundheitliche Vorteile.
Studien zeigen, dass Masturbation Stress reduzieren, die Stimmung verbessern und beim Einschlafen helfen kann. Beim Orgasmus werden Endorphine und Oxytocin ausgeschüttet, die entspannend wirken. Mehr dazu findest du auch in unserem Blogartikel zu den Vorteilen der Masturbation.

Masturbation hilft, den eigenen Körper kennenzulernen.
Selbstbefriedigung ermöglicht es dir, herauszufinden, was sich gut anfühlt – ganz ohne Leistungsdruck. Dieses Wissen kann sich positiv auf gemeinsamen Sex auswirken und das sexuelle Selbstbewusstsein stärken.

Es gibt keine „richtige“ Häufigkeit.
Wie oft Masturbation als normal empfunden wird, ist individuell sehr unterschiedlich. Manche Menschen masturbieren täglich, andere selten oder gar nicht. Entscheidend ist allein, ob es sich für dich stimmig anfühlt.

Mögliche Nebenwirkungen der Masturbation

Person wirkt nachdenklich nach intensiver Masturbation

Auch wenn Masturbation grundsätzlich sicher ist, können unter bestimmten Umständen Nebenwirkungen der Masturbation auftreten.

Körperliche Reizungen.
Sehr häufiges Masturbieren oder zu wenig Gleitmittel kann zu Hautreizungen, Druckschmerz oder vorübergehenden Beschwerden führen. Mit ausreichend Gleitgel, wie beispielsweise der TENGA Lotion, und hochwertigen Toys aus körperfreundlichen Materialien lässt sich das in der Regel gut vermeiden.

Psychische Belastungen.
Schuldgefühle oder Scham entstehen meist nicht durch Masturbation selbst, sondern durch kulturelle, religiöse oder gesellschaftliche Prägungen. Wenn negative Gedanken überwiegen, kann ein offenes Gespräch oder professionelle Unterstützung hilfreich sein.

Wenn Masturbation den Alltag dominiert.
Wird Selbstbefriedigung zur einzigen Strategie, um Stress oder emotionale Probleme zu verdrängen, kann das ein Warnsignal sein. In solchen Fällen lohnt es sich, die Ursachen der Masturbation genauer zu betrachten und gegebenenfalls Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Zusammenfassung

entspannte Person ohne Schuldgefühle

Masturbation ist ein normaler, gesunder Teil menschlicher Sexualität. Viele der verbreiteten Mythen über Masturbation halten einer wissenschaftlichen Prüfung nicht stand. Richtig praktiziert, bringt Selbstbefriedigung deutlich mehr Vorteile als Risiken – körperlich wie mental.

Ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper, gute Hygiene und Produkte, die zu dir passen, sind dabei entscheidend. Wenn du neugierig bist, neue Empfindungen zu entdecken, findest du im TENGA Store Europe eine große Auswahl an Sexspielzeugen für Männer und Frauen, die Sicherheit, Qualität und Genuss verbinden.

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